login
Grundschule Biebertal
Grundschule
Biebertal
 
 
 
 
 
 
Informationen
für Eltern
 
 
Juni 2012

 

 

Unsere Anschrift:        Grundschule Biebertal
                           Am Bornberg 17-19
                           35444 Biebertal
 
                           Tel.: (0 64 09) 73 03
                           Fax: (0 64 09) 18 02
                                               eMail: poststelle@grund.biebertal-rodheim.schulverwaltung.hessen.de
                                      Homepage: www.grundschule-biebertal.de
 
 
 
Schulleiterin:              Solveig Vischer
 
Konrektorin:              Uschi Major
 
Sekretärin:                 Kerstin March
 
 
 
„Ich möchte in die Schule“
 
 
24. Jahrgang
 
 
Liebe Eltern,
 
ab August 2012 besucht Ihr Kind das 1. Schuljahr der Grundschule Biebertal. Dieser Anfang in der Schule ist für Ihr Kind und evtl. auch für Sie eine neue Situation.
 
Um Ihrem Kind und Ihnen zu helfen, haben wir diese Broschüre zusammengestellt. Sie soll Ihnen die Orientierung erleichtern und einige Begriffe erläutern, die im Schulalltag immer wieder auftauchen.
 
Wir hoffen, dass sich damit eine verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule anbahnt und sich Ihr Kind in unserer Schule wohlfühlt.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
             Die Schulleitung                                       Das Kollegium
 
der
 
Grundschule Biebertal
– 1 –
 
 
INHALTSVERZEICHNIS
 
                                                                 Seite
B           Beratung                                          11
             Beurlaubungen                                 16
             Bücher                                            10
E         Einschulungstag                                 2
             Elternabend                                      6
             Elternbeirat                                    3-5
             Elternsprechtag                                  6
F         Ferien                                             16
             Förderkreis Grundschule                     7
             Fototermin                                        2
             Frühstück                                        12
G         Gelbe Mützen                                   9
H         Hausaufgabenkonzept                 14+15
K           Klassenlehrerin                                 10
             Krankmeldungen                              17
P         Pausen                                            16
             Pausenordnung                                13
             Prävention                                      23
R         Religionsunterricht                            10
S          Schülerbetreuung                              12
           Schulkonferenz                                  7
             Schulordnung                             18+19
             Schulranzen                                      9
             Schulbesuchsverbot                      20-22
             Schulweg                                      8+9
U         Unfälle                                            17
             Unterrichtsausfall                              14
             Unterrichtszeiten                              16
V          Vorklasse                                         11
Z         Zahnprophylaxe                              20
             Zeugnisse                                        10
– 2 –
 
 
Einschulungstag
 
Am Dienstag, den 14. August 2012,findet um 9.30 Uhr in der katholischen Kirche in Rodheim die Einschulungsfeier statt. Die Kinder treffen sich um
9.15 Uhr im Gemeindesaal, der sich im unteren Bereich des Kirchengebäudes befindet. Dort können die Schultüten und die Ranzen aufbewahrt werden. Die Erzieherinnen aus dem Kindergarten gehen dann gemeinsam mit den Kindern zum Gottesdienst. Nach der Feier werden sie von den Klassenlehrerinnen zum Gemeindesaal zurückgebracht. Von dort können die Eltern ihre Kinder abholen und mit Ihnen zur Schule gehen.
 
Während die Kinder danach den Unterricht besuchen, wird den Erwachsenen Kaffee und Gebäck angeboten.
 
Der Unterricht wird spätestens um 11.25 Uhr beendet sein.
 
 
 
 
 
Fototermin
 
Zum Schulbeginn werden Ihre Kinder in der Schule fotografiert. Den Termin werden wir Ihnen noch mitteilen. Bitte geben Sie Ihrem Kind die Schultüte dann nochmals mit.
– 3 –
 
 
Information des Elternbeirates
 
 
Liebe Eltern,
 
in wenigen Wochen wird Ihr Kind in die Grundschule Biebertal eingeschult. Sicher lebt es schon in gespannter Erwar­tung auf seinen „großen Tag“ – vielleicht ist der Schulranzen schon gekauft und es war schon mit dem Kindergarten zum Schnuppertag in der Schule. Auch für uns Eltern ist die Ein­schulung eines Kindes ein Neubeginn – sicher am intensivsten, wenn das erste Kind in die Schule kommt, aber auch für diejenigen unter uns, die diese Umstellung schon einmal erlebt haben, ist es immer wieder spannend und vor allem mit der Frage verbunden, wie unser Kind mit diesem neuen Lebens­ab­schnitt zurechtkommen wird.
 
Neben der Frage, was unser Kind in der Schule erwarten wird, be­schäftigen sich vielleicht (oder hoffentlich) auch einige von Ihnen mit der Frage, in welchem Umfang Elternengagement und Eltern­arbeit in der Schule möglich und gefragt ist. Ich kann Sie alle nur er­muntern, sich nicht zu scheuen, evtl. auch Verantwortung zu über­nehmen, sich aktiv einzubringen und im Rahmen der Elternarbeit das Schulleben auch Ihres Kindes aktiv mit zu gestalten.
 
Mindestens einmal im Schulhalbjahr findet in der Klasse Ihres Kindes ein Eltern­abend statt, an dem auch die Klassenlehrerin teilnimmt. Besuchen Sie diese Abende regel­mäßig! Sie dienen dazu, Ihnen einen Überblick über die Arbeit in der Klasse, über den Klassenverband, über evtl. auftretende Probleme oder Besonderheiten und ähnliches zu geben. Er gibt aber auch den Eltern die Möglichkeit, gegenüber den Klassen­lehrerinnen Anregungen zu geben, ihnen gegen­über Wünsche zu äußern oder auch mal Vorschläge, z.B. über gemein­same Unternehmungen oder ähnliches, zu machen.
 
Der erste Elternabend wird gleich zu Beginn des ersten Schuljahres stattfinden. Hierzu wird die Klassenlehrerin einladen. An diesem Elternabend wird aus den Reihen der Eltern ein Erziehungsberechtigter als Klassenelternbeirat und ein Erziehungsbe­rech­tigter als dessen Stellvertreter gewählt, und zwar für einen Zeitraum von zwei Jahren. Ich kann alle Eltern nur nachdrücklich auffordern, zu kandidieren.


– 4 –
 
 
Als Elternbeirat erhält man weitgehende Einblicke in die Gestal­tungs­mög­lich­keiten und organisatorischen Vorhaben der Schule, und man nimmt weitaus intensiver am Schulleben des Kindes teil. Außerdem gibt es immer wieder die Möglichkeit, den Schulalltag im Rahmen der gesetzlichen Be­stim­mungen mit zu gestalten.
 
Zu den Aufgaben der Elternvertreter gehört es
 
1.    die Interessen der Eltern gegenüber der Klassenlehrerin zu vertreten, evtl. auch gegenüber der Schul­leitung. Zur Unterstützung kann er sich an den Schul­eltern­beirat wenden oder die Möglichkeit nutzen, die Schulleitung in Konflikt- oder Problemgespräche einzubeziehen;
2.   zu weiteren Elternabenden einzuladen und diese in Absprache mit der Klassenlehrerin inhaltlich mit zu gestalten;
3.   an den Sitzungen des Schulelternbeirates teilzunehmen;
4.   Probleme oder Themen, die innerhalb der Klassenelternschaft diskutiert werden, im Schulelternbeirat vorzubringen und zur Diskussion zu bringen;
5.   bei Klassen- oder Schulveranstaltungen mitzuwirken.
 
Der Schulelternbeirat setzt sich aus den Klassenelternbeiräten aller Klassen der Grund­schule zusammen. Weiterhin sind als Gäste alle Stellvertreter sowie die ge­wählten Elternvertreter der Schulkonferenz herzlich willkommen. An seinen Sit­zungen nimmt die Schulleitung regelmäßig teil. Der Schulelternbeirat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter.
 
Auch diese werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Schul­eltern­beirat hat nach § 110 des Hessischen Schulgesetzes Mitbestimmungsrechte an der Schule auszuüben. Nach § 111 dieses Gesetzes muss er zu bestimmten Maßnahmen seine Zu­stimmung geben. Darüber hinaus ist er ein wichtiges Diskussions­forum und Bindeglied zwischen Elternschaft und Schulleitung.
 
An den Gesamtkonferenzen können neben dem Vorsitzenden und dem Stellvertreter drei weitere Mitglieder des Schulelternbeirates teilnehmen. Eine Ausnahme bilden Zeugnis- und Versetzungskonferenzen sowie Konferenzen, in denen es um Personalangelegenheiten geht.
 
Durch Entsendung von Vertretern zu den Wahlen von Kreis- und Landes­elternbeiräten kann der Schulelternbeirat auch hier Einfluss nehmen. Und sind Sie erst einmal als Klassenelternbeirat gewählt, können Sie natürlich auch für dieses Gremium kandidieren.


– 5 –
 
 
Mit dem Hessischen Schulgesetz wurde auch die Einrichtung einer „Schulkonferenz“ vorgeschrieben. Die Schulkonferenz besteht zu gleichen Teilen aus Vertretern der Lehrer und der Eltern der Schule. Vorsitzende ist die Schulleiterin. Jeder Erziehungsberechtigte, dessen Kind die Schule besucht, kann sich in die Schul­kon­ferenz wählen lassen.
 
In der Schulkonferenz werden alle wichtigen schulinternen Entscheidungen getroffen, sie ist also ein ganz wesentliches Mitbestimmungsgremium. Sie können sich auch jederzeit an einen Elternvertreter in der Schulkon­ferenz wenden.
 
Die Mitglieder der Schulkonferenz werden alle zwei Jahre neu gewählt. Die Namen der neu gewählten Vertreter können bei den Klassenelternbeiräten oder im Sekretariat erfragt werden. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, für dieses Gremium zu kandidieren und ich möchte sie dazu nach­drücklich ermutigen.
 
Jetzt wünsche ich Ihren Kindern und Ihnen einen fröhlichen und erfolgreichen Start ins Schulleben!
 
gez. Heidrun Mohr
 
 
Elternbeirat
 
Der Schulelternbeirat besteht aus den Klassenelternbeiräten. Den Vorsitz hat z.Zt.
 
Herr Ralph Schüller, Hauptstraße 12a, 35444 Biebertal
Tel.: (0 64 09) 66 10 44
 
Stellvertreter ist z.Zt.
 
Herr Mario Michael Garz, Burgstraße 40, 35444 Biebertal
Tel.: (0 64 09) 6 61 94 49
 
 


– 6 –
 
 
ELTERNABEND
 
Zum ersten Elternabend nach der Einschulung lädt Sie die Klassenlehrerin ein. Es wird für zwei Jahre der Klassenelternbeirat gewählt, der aus einer Vorsitzenden bzw. einem Vorsitzenden und einer Stellvertreterin bzw. einem Stellvertreter besteht.
 
Zu den nächsten Elternabenden lädt in der Regel der Klassenelternbeirat ein. Sollten Sie bestimmte Themen auf der Tagesordnung wünschen, so wenden Sie sich bitte an ihn.
 
 
 
 
 
 
 
ELTERNSPRECHTAG
 
Einmal pro Schuljahr findet ein Elternsprechtag statt (Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben!). Sie haben dann die Möglichkeit, alle Lehrerinnen, die Ihr Kind unterrichten, zu sprechen.
 
Natürlich haben Sie auch während des ganzen Jahres nach Absprache mit der entsprechenden Lehrerin Gelegenheit zu einem Gespräch.
 


– 7 –
 
 
Schulkonferenz
 
Seit dem Schuljahr 1993/94 besteht die Schulkonferenz. Sie hat 11 Mitglieder:
5 Eltern, 5 Lehrerinnen bzw. Lehrer und die Schulleiterin als Vorsitzende.
 
Die Mitglieder der Elternschaft werden durch den Schulelternbeirat aus Kandidaten der Gesamtelternschaft gewählt.
 
 
FÖRDERKREIS DER GRUNDSCHULE BIEBERTAL E.V.
 
Seit 1993 gibt es an der Grundschule den Förderkreis, dem jedes Mitglied der Elternschaft formlos beitreten kann. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man als Mitglied im Elternbeirat mitarbeitet.
 
In jedem Kalenderjahr findet mindestens eine Mitgliederversammlung statt, an der auch die Schulleitung teilnimmt.
 
Alle zwei Jahre wird aus den Reihen der Mitglieder ein neuer Vorstand gewählt. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und einem Kassenwart. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und ist selbstlos tätig.
 
Das Ziel des Förderkreises ist die ideelle und materielle Förderung der Un­ter­richts- und Erziehungsarbeit der Schule. In Zeiten von knappen öffentlichen Mitteln übernimmt der Förderkreis die Anschaffung von Unterrichtsmaterial, Ge­rätschaften und bezuschusst Klassenfahrten und Seminare.
 
Die benötigten finanziellen Mittel erhält der Förderkreis aus der freiwilligen Elternspende, zu der einmal im Jahr aufgerufen wird und aus Einnahmen von Schulfesten. Neuerdings unterstützen auch Biebertaler Gewerbetreibende über ein Angebot auf der Website den Verein.
 


– 8 –
 
 
Schulweg
 
Dass die Erziehungsberechtigten für die Beaufsichtigung der Schü­le­rinnen und Schüler auf dem Schulweg verantwortlich sind, bedeutet nicht, dass Sie Ihr Kind täglich begleiten müssen.
 
Vielleicht erscheint es manchem von Ihnen am sichersten, wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule oder zur Bushaltestelle fahren. Dabei vergessen sie, dass ein immer wichtigeres Erziehungsziel in der Förderung der Selbstständigkeit besteht. Sie können uns in diesem Bestreben unterstützen, indem Sie durch eine gründliche Vorbereitung Ihrem Kind die selbstständige Bewältigung des Schulwegs ermöglichen.
 
Sie kennen die Stärken und Schwächen Ihres Kindes am besten und können sie so bei der Einübung des Schulweges berücksichtigen.
 
Sollten Sie Ihr Kind doch einmal mit dem Auto bringen oder abholen, befahren Sie bitte nicht den Busparkplatz und nicht den Parkplatz hinter der Turnhalle!
 
 
Seit dem 2009/2010 gibt es bzgl. der Fahrtkostenerstattung eine Änderung vom Landkreis Gießen. Nur noch die Kinder, die im Gewerbe­gebiet Rodheim (ab Karlstraße Hausnummer 16/19 bzw. Am Freien Koben 17/22, Am Ziegen­köppel, Am Fortberg, An der Amtmannsmühle, An der Hardt, Schafsweg 28, 14, 13, 12 und abwärts) wohnhaft sind, erhalten zukünftig die kostenlose Busfahr­karte vom Landkreis Gießen.
 
Bis dahin sollten die Eltern für ihre Kinder den von Ihnen gewählten sicheren Schulweg festlegen. Die Schulleiterin steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfü­gung.
 
Kinder aus den Ortsteilen Vetzberg und Königsberg gehen an die bekannten Bus­haltestellen.


– 9 –
 
 
Gelbe Mützen
 
Die „Gelbe Mütze“ (wird von der Sparkasse kostenlos zur Verfügung gestellt), Kleidung mit einer Signalfarbe sowie Leuchtfarben am Ranzen macht den Schul­an­fänger als Teil­nehmer im Straßenverkehr für den Autofahrer erkennbar.
 
 
SCHUlranzen
 
Um einer Verkrümmung der Wirbelsäule vorzubeugen, wird die Benutzung eines Ranzens empfohlen. Die modernen Rucksäcke sind nicht für die Schule geeignet, weil sie im Format nicht für Bücher gedacht sind.
 
Viele Kinder schleppen zuviel in die Schule!
 
Bitte überprüfen Sie das Schulgepäck wenn möglich täglich mit Ihrem Kind zusammen, damit nicht unnötig viele Bücher und Spielsachen mit zum Unterricht gebracht werden.
 
 


– 10 –
 
 
KLASSENLEHRERIN
 
In der Regel erteilt die Klassenlehrerin den größten Teil des Unterrichts und wird dadurch zur wichtigen Bezugsperson Ihres Kindes und für Sie zur Ansprech­partnerin.
 
Während des ersten Klassenelternabends können Sie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit erörtern.
 
 
bücher
 
Im Rahmen der Lernmittelfreiheit werden den Schülerinnen und Schülern das Rechenbuch und Arbeitsblätter/Arbeitsheft zur Verfügung gestellt und am Ende des 1. Schuljahres übereignet.
 
Bitte achten Sie darauf, dass das Buch eingebunden und mit Namen ver­sehen wird.
 
 
Zeugnisse
(Auszug aus dem Hess. Schulgesetz vom 1. August 1997)
 
Die Schülerinnen und Schüler rücken am Ende der Jahrgangsstufe 1 ohne Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe vor.
 
In der Jahrgangsstufe 1 werden keine Ziffernnoten erteilt. Am Ende des Schuljahres erhalten die Kinder eine Beurteilung in verbaler Form.
 
 
Religionsunterricht
 
Der Religionsunterricht ist ordentliches Lehrfach. Dieser richtet sich nach der Konfession der unterrichtenden Lehrerin.
 
Eine schriftliche Abmeldung ist nur zum Schulhalbjahr möglich!
 


– 11 –
 
 
BeRATUNG
 
Kindererziehung ist eine vielschichtige Aufgabe, die eine enge Zusam­men­arbeit zwischen Elternhaus und Schule erfordert. Manchmal treten aber Probleme auf, deren Lösung Expertenhilfe benötigt.
 
Unterstützung erfahren wir zur Zeit an unserer Schule durch Frau Methner-Nusser als Beratungslehrerin für Suchtprävention, Frau Volk als Sprach­heil­lehrerin und Lehrkräften unserer benachbarten Georg-Kerschensteiner-Schule in der Funktion als Beratungskräfte für Erziehungshilfe. Diese Fachkräfte stehen Ihnen selbst­ver­ständlich für Beratungsgespräche zur Verfügung.
 
 
Vorklasse
 
In Vorklassen und Eingangsstufen wird in besonderem Maße dem unterschiedlichen körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklungsstand der Kinder Rechnung getragen. Durch die Verbindung von sozial­päda­gogischen und unterrichtlichen Lern- und Arbeitsformen wird der Übergang in die Grundschule erleichtert. Die Vorklasse ist in der Wilhelm-Leuschner-Schule in Heuchelheim untergebracht. Wenn Sie ein Gespräch wünschen, können Sie sich unter der Tel.Nr. (06 41) 6 26 44 einen Termin geben lassen.


– 12 –
 
 
SCHÜLERBetreuung
 
Es besteht die Möglichkeit, Ihr Kind in der unterrichtsfreien Zeit von 7.30 bis 16.00 Uhr zur Betreuung anzumelden. Die Schülerbetreuung findet unter der Trägerschaft der ev. Kirche Rodheim/Vetzberg statt.
 
Die Voranmeldungen werden jeweils ab Herbst verteilt und müssen bis Ende März des darauf folgenden Jahres an die Betreuung zurückgegeben sein. Da­nach werden Sie schnellst möglichst darüber informiert, ob Ihr Kind aufge­nommen werden kann. Zur Zeit stehen 75 Plätze zur Verfügung. In den Ferien findet teilweise eine Betreuung in der Zeit von 7.30 bis 14.00 Uhr statt. Die Termine werden ebenfalls im Herbst bekannt gegeben. Das Angebot findet nur bei einer Mindestanzahl von 18 Kindern pro Woche statt. In der Zeit von 13.15 bis 14.00 Uhr bietet die Betreuung einen pädagogischen Mittagstisch an. Das Essen wird zur Zeit von der Firma GWAB geliefert.
 
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:
 
Frau Jurik (Schülerbetreuung), Tel. (0 64 09) 8 08 04 18
Frau Hofmann (Kindergarten), Tel. (0 64 09) 10 13
Frau Hüttl (Gemeindebüro), Tel. (0 64 09) 63 39
 
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:
www.ekiro.de
 
 
frühstück
 
In unserer Schule findet ein gemeinsames Frühstück im Klas­sen­raum statt.
 


– 13 –
 
 
PAUSENORDNUNG
 
Ø    Wir spielen nur auf dem Schulgelände
 Nicht zum Schulgelände gehören:
der Parkplatz von Frau Nöllge
das Gebüsch neben Frau Nöllges Parkplatz
die Toiletten
die Flure und Klassenzimmer
die benachbarte Schule
 
Ø     Wir spielen keine Spiele, die uns und andere gefährden
 Dazu gehören:
schlagen, treten, würgen
Schneebälle werfen
Steine werfen
mit Ästen/ Stöcken werfen oder hauen
das Klettern auf Bäume, Zäune, Mauern, Geländer und unter dem Flugzeugträger
das Benutzen von anderen Bällen außer Softbällen
 
Ø     Wir achten auf die Signalkarten
Alle Ballspiele sind nur bei gelbem Schild erlaubt.
Das rote Schild sagt uns: keine Ballspiele
Beim orangefarbenen Schild ist das Ballspielen erlaubt, der Spielplatz aber gesperrt.
Das blaue Schild zeigt uns die Regenpause an.
 
Ø     Wir nutzen die Spielgeräte auf dem Spielplatz gefahrlos und sachgerecht
Wir rutschen und schaukeln im Sitzen.
Der Sand ist zum Spielen da!
 
Ø    Um einen konfliktfreien Pausenverlauf zu ermöglichen, gilt die folgende
      Einteilung:
- oberer Schulhof:                     Stelzen laufen, Gummi hüpfen usw.
- mittlerer & unterer Schulhof:    Ballspiele, Spielplatznutzung
 
Ø     Wir halten den Schulhof sauber
Müll gehört in den Mülleimer!
Fußtritte und Beschmierungen haben an den Wänden nichts zu suchen!


– 14 –
 
 
UNTERRICHTSAUSFALL
 
Während eines Schuljahres wird es unterschiedliche Feste und Rituale geben wie z.B. Projektwoche, Klassenfahrten, Bundes­jugend­spielen, Fasching, Jahreszeitentage und Theaterbesuche, an denen kein regulärer Unterricht stattfindet. Über Ihre Kinder werden Ihnen dann die entsprechenden Unterrichtszeiten bekannt gegeben. Schüler und Schülerinnen, die nicht die Möglichkeit haben, an diesen Tagen früher nach Hause zu gehen, werden von unseren Kollegen betreut. Kinder, die in der Schülerbetreuung angemeldet sind, können diese in Anspruch nehmen.
 
 
Hausaufgaben
 
Der Raum Schule bietet Grundlagen der Interaktion und Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Erziehungsberechtigten. In diesem Bereich darf der Komplex Hausaufgaben nicht ausgeklammert werden. Dieses Konzept möchte alle an Schule Beteiligten einbinden und in die Verantwortung nehmen.
 
Für Hausaufgaben an der Grundschule Biebertal gelten folgende Anmer­kungen:
 
Hausaufgaben dienen
·        zur weiteren Übung
·        zur Festigung des im Unterricht Erlernten
·        zur Vertiefung erworbener Fähigkeiten und Fertigkeiten
·        zur Gewöhnung an selbstständiges Planen und Arbeiten
Die Hausaufgaben
·        stehen im direkten Zusammenhang mit den Inhalten des Unterrichts
·        sollten ohne fremde Hilfe erledigt werden können
·        sollten in angemessener Zeit erledigt werden können; die aufzuwendende Arbeitszeit hängt dabei von der individuellen Arbeitsweise und Konzentrationsfähigkeit der Schülerin bzw. des Schülers ab, sollte aber in der Regel 30 bis 45 Minuten nicht überschreiten
 


– 15 –
 
 
Die Schüler
·        erledigen ihre mündlichen und schriftlichen Hausaufgaben
·        holen nicht oder unzureichend erledigte Hausaufgaben zur nächsten Unterrichtsstunde nach und legen diese unaufgefordert dem Lehrer vor und lassen diese vom Lehrer abzeichnen. Wurden die Hausaufgaben bis zum Monatsende zweimal nicht nachgeholt, so ergeht eine schriftliche Mitteilung an die Eltern
Die Eltern
·        sollten zu guter Lerneinstellung motivieren
·        sollten das Hausaufgabenheft als Informationsmittel nutzen
·        sollten die Hausaufgabenerfüllung durch die Bereitstellung eines geeigneten Arbeitsplatzes und vollständiger Arbeitsmittel unterstützen
·        sollten Hilfestellungen geben, um die Erledigung der Hausaufgabe zu strukturieren bzw. zeitlich sinnvoll zu planen
·        sollten Hilfe zur Selbsthilfe bieten
Die Lehrer/innen
·        erteilen schriftliche und mündliche Hausaufgaben nach eigenem Ermessen
·        notieren die gestellten Hausaufgaben an der Tafel und im Klassenbuch
·        kontrollieren die Hausaufgaben und bauen sie in das Unterrichtsge­schehen ein
 
 


– 16 –
 
 
UNTERRICHTSZEITEN, PAUSEN
 
1. Stunde             7.50 –   8.40 Uhr
2. Stunde            8.40 –   9.20 Uhr   (25 Min. Pause) *
3. Stunde            9.45 – 10.30 Uhr   (10 Min. Pause)
4. Stunde           10.40 – 11.25 Uhr   (15 Min. Pause)
5. Stunde            11.40 – 12.20 Uhr
6. Stunde           12.20 – 13.05 Uhr
 
* davon die ersten 10 Min. Frühstückspause in der Klasse
 
 
Ferien
 
                                      erster Ferientag      letzter Ferientag
 
Sommer 2012                         02.07.2012                10.08.2012
Herbst 2012                           15.10.2012                 26.10.2012
Weihnachten 2012/2013          24.12.2012                11.01.2013
Ostern 2013                           25.03.2013                05.04.2013
 
bewegliche Ferientage:            11.02.2013 (Rosenmontag)
                                            10.05.2013 (nach Christi Himmelfahrt)
                                            31.05.2013 (nach Fronleichnam)
 
Sommer 2013                         08.07.2013                16.08.2013
 
Der letzte Schultag vor den Ferien sowie der Tag der Zeugnisausgabe (auch Halbjahres­zeugnisse für die 3. und 4. Klassen) endet gene­rell nach der
3. Unter­richts­stunde um 10.30 Uhr.
 
 
Beurlaubungen
 
Die Beurlaubung von einzelnen Schülern vor den Ferien oder im Anschluss an die Ferien ist nur in Ausnahmefällen und nur aus wichtigen Gründen (z. B. Maßnahme der vorbeugenden Gesundheitshilfe) zulässig. Entsprechende Anträge sind von den Erziehungsberechtigten rechtzeitig, d. h. drei Wochen vor Ferienbeginn, bei der Schulleitung schriftlich zu stellen und zu begründen. Die Schulleitung entscheidet über die Beurlaubung auch unter Berücksichtigung pädagogischer Gesichtspunkte.


– 17 –
 
 
Krankmeldungen
 
Ist Ihr Kind erkrankt, so benachrichtigen Sie bitte die Schule noch am selben Tag. Da unser Sekretariat leider nicht vollständig besetzt ist, bitten wir Sie, diese Meldung bis 7.30 Uhr auf den Anrufbeantworter zu sprechen.
 
Wenn Ihr Kind nach der Erkrankung die Schule wieder besuchen kann, ist eine schriftliche Entschuldigung erforderlich, die so aussehen könnte:
 
 
Mein Sohn / Meine Tochter ......................................................................
konnte am .................... / in der Zeit vom .................... bis ....................
die Schule wegen .................................................. nicht besuchen.
 
___________             __________________________
Datum                      Unterschrift
 
 
Unfälle
 
Für alle Schülerinnen und Schüler hat der Landkreis Gießen als Schul­träger eine Unfallversicherung abgeschlossen. Diese erstreckt sich auf Unfälle, die die Ver­sicherten während des planmäßigen Unterrichts und sonstiger Unter­richts­ver­an­staltungen erleiden. Auch auf dem direkten Schulweg ist die Schülerin bzw. der Schüler versichert.
 
Schüler, bei denen nicht eindeutig die Art und Schwere der Verletzung fest­zu­stellen ist, werden mit einem Krankenwagen zur Unfallstation Gießen ge­fahren. Wir bemühen uns selbstverständlich, Sie vorher telefonisch zu verständigen!
 
Sollten Sie selbst mit Ihrem Kind einen Arzt oder ein Krankenhaus im Falle eines vorherigen Schulunfalles aufsuchen, ist es unbedingt erforderlich, dass Sie dies dem behandelnden Arzt oder im Krankenhaus mitteilen und uns in­for­mieren. Von unserer Seite muss dann eine Unfall­meldung an die Unfallkasse gefaxt werden.


– 18 –
 
SCHULORDNUNG
 
Wir alle – Kinder und Erwachsene – wollen uns in der Schule wohlfühlen. Dafür sind Regeln notwendig:
 
ØWir sind nett und freundlich zueinander!
ØWir spielen miteinander ohne uns zu ärgern!
ØWir helfen einander!
ØJeder darf seine Sorgen und seinen Ärger loswerden und Vorschläge und Ideen mitteilen!
 
 
 
Wir sind Gäste in unserer Schule.
Wir gehen achtsam um mit Menschen, Pflanzen und Sachen.
 
 
1.        Im Schulhaus gehen wir und sind leise!
 
2.       Spiele, die uns und andere gefährden, sind verboten (z.B. Schlagen, Treten, Würgen, Schneeballwerfen, Klettern auf Bäume, Zäune, Mauern und Geländer)!
 
3.       Auf dem mittleren und unteren Teil des Hofes ist das Ballspielen mit einem Softball bei trockenem Wetter erlaubt!
 
4.       Regenpausen werden angesagt (Durchsage)!
 
5.       Bei schlechtem Wetter ist der Spielplatz gesperrt!
 
6.       Während der Schulzeit bleiben wir auf dem Schulhof!
 
7.       Jeder verlässt die Toiletten sauber und ordentlich!
 
8.       Der Müll gehört in den Mülleimer!
 
9.       Gameboys oder Nintendos bleiben zu Hause!
Handys sind nur in von den Eltern begründeten Ausnahmen erlaubt.
 


– 19 –
 
 
Folgen bei Verstoß gegen die Schulordnung
 
 
Ich weiß, dass ich mit Konsequenzen rechnen muss, wenn ich gegen die Schulordnung verstoße und damit das Schulleben nachhaltig störe.
 
Ich habe diese Schulordnung gelesen und mit meinen Eltern besprochen.
Ich kenne die Schulordnung und halte sie ein.
 
 
 
___________________________     ___________________________
Ort, Datum                                  Schüler/in (Klasse)
 
 
 
 
 
Ich habe die Schulordnung zur Kenntnis genommen und werde mein Kind darin unterstützen, sie einzuhalten.
 
 
 
___________________________     ___________________________
Ort, Datum                                  Erziehungsberechtigte/er
 
 
 
 
 
 
 
Lt. Beschluss der Schulkonferenz vom 2. Juni 2008 ist diese Schulordnung gültig.
 
Sie wird zweimal im Jahr in jeder Klasse besprochen und von Schülern und Eltern unterschrieben.
 
In der Lehrerkonferenz werden die Konsequenzen bei Verstößen gegen die Schul­ordnung abgesprochen und den Schülern mitgeteilt.
 


– 20 –
 
 
ZahnPROPHYLAXE
 
Einmal im Jahr werden die Kinder von einer Mitarbeiterin des Ge­sund­heitsamtes über richtige Ernährung und Pflege der Zähne informiert.
 
 
SCHULBESUCHSVERBOT
nach § 34 Infektionsschutzgesetz
 
 
Das Auftreten besonders ansteckender Krankheiten bei Schülerinnen und Schülern und bei Personen, die mit diesen in einer Wohngemeinschaft leben, muss unverzüglich im Sekretariat gemeldet werden. Hier nur einige Beispiele:
 
·        Diphterie
·        Keuchhusten
·        Masern
·        Mumps
·        Röteln
·        Scharlach
·        Virushepatitis
·        Windpocken
 
Schülerinnen und Schüler, die an einer der o. g. Krankheiten erkranken oder dessen verdächtig sind, dürfen die dem Schulbetrieb dienenden Räume betreten, Einrichtungen der Schule benutzen und an Veranstaltungen der Schule teilnehmen, wenn nach ärztlichem Zeugnis oder einem Zeugnis des Gesundheitsamtes eine Weiterverbreitung der Krankheit durch sie nicht mehr zu befürchten ist.
 
Ein Schulbesuchsverbot besteht auch im Falle einer Verlausung. In diesem Fall muss dies unverzüglich in der Schule gemeldet werden, damit in der be­troffenen Klasses eine Erklärung an alle Eltern verteilt werden kann. Diese muss innerhalb der nächsten 3 Tage ausgefüllt und unterschrieben wieder an die Klassenlehrerin zurückgegeben werden.
 
Nachfolgend ist der Elternbrief gemäß § 34 Abs. 5 Satz 2 des Infektions­schutz­gesetzes abgedruckt.


– 21 –
 
 
PRÄVENTION
 
Wir können in der 3. bzw. 4 Klasse den Schülern den Gefahren- und Selbst­be­haup­tungstrainingskurs „PowerKid“ anbieten, bei dem auch die Eltern einen Fragebogen mit ihren Kindern besprechen sollen.
 
Dem Elternbeirat und dem Kollegium der Grundschule Biebertal ist es wichtig, dass auch bereits die Kinder der unteren Klassen in bestimmten Situationen wissen, wie sie sich verhalten sollen.
 
Bitte besprechen Sie daher mit Ihrem Kind konkret die folgenden Fragen:
 
1.    Was soll ich machen, wenn ich nach Hause komme und keiner da ist?
2.   Was soll ich machen, wenn ich allein zu Hause bin und es klingelt an der Tür, z.B. weil jemand etwas abgeben will?
3.   Was soll ich machen, wenn ich allein zu Hause bin und das Telefon klingelt?
4.   Was soll ich machen, wenn ich allein zu Hause bin und der/die Bekannte X aus der Nachbarschaft steht vor der Tür? Nennen Sie konkret die Person, die Ihr Kind während Ihrer Abwesenheit ins Haus lassen darf.
5.   Was soll ich machen, wenn ich allein zu Hause bin und aus irgendeinem Grund Angst bekomme (z.B. weil eine fremde Person im Garten herumläuft)?
6.   Was mache ich, wenn ich verloren gehe (z.B. im Kaufhaus, im Zoo, auf der Kirmes)?
7.   Was mache ich, wenn ich beim Sporttraining/in der Musikschule bin und mich zur ausgemachten Zeit keiner abholt?
8.   Wenn mir auf dem Schulweg Gefahr droht (z.B. Fremde, andere Schulkinder), wo kann ich mich konkret hinwenden um Hilfe zu holen? Sprechen Sie über „Rettungsinseln“. Gibt es Bekannte, bei denen das Kind klingeln kann oder ein öffentliches Telefon (Telefonkarte, Telefonnummer, Geld)?
9.   Besprechen Sie mit Ihrem Kind folgende Situation: Es regnet. Ein Autofahrer/Autofahrerin bietet Ihrem Kind an mitzufahren. Nennen Sie konkret die Personen, bei denen Ihr Kind mitfahren darf.
 
Design: byte-worker